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Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige

Die Betreuung und Pflege von Angehörigen zu Hause ist keineswegs selbstverständlich und sehr anspruchsvoll. Sie und Ihre Angehörigen sind immer auch emotional betroffen, es handelt sich nicht um ein «normales» Betreuungs- bzw. Pflegeverhältnis. Bevor Sie diese Aufgabe permanent übernehmen, klären Sie für sich unter anderem die folgenden Fragen:

  • Möchte und kann ich die Betreuung des bzw. der Angehörigen selber übernehmen? Welche anderen Möglichkeiten gibt es?
  • Wer unterstützt mich in meiner Betreuungsfunktion, wo finde ich Unterstützung und Entlastung?
  • Was verändert sich für mich? Muss ich mein Leben komplett umkrempeln?
  • Kann ich dennoch weiterarbeiten? Und wenn nicht, was sind die Folgen?
  • Wie beeinflusst die neue Aufgabe mein Privatleben, meine Familie?
  • Wer kommt für die anfallenden Kosten auf?

Fällen Sie einen bewussten Entscheid und ziehen Sie dabei auch Ihr Umfeld mit ein. Die Übernahme der Aufgaben hat auch Auswirkungen auf Ihre Familie und Ihre Kontakte.

 

Worauf müssen Sie achten?

Wenn Sie sich entschieden haben, die Betreuung und Pflege Ihrer bzw. Ihres Angehörigen zu übernehmen, planen Sie Ihren Alltag sorgfältig und halten Sie folgende Grundsätze ein:

  • Aufgaben aufteilen: Sie müssen nicht alles selber machen, schauen Sie, wer Sie womit entlasten kann.
  • Situation regelmässig neu beurteilen: Der Betreuungs- und Pflegeaufwand kann sich verändern. Gerade wenn dies schleichend geschieht ist es besonders wichtig, immer wieder genau hinzuschauen, ob bzw. was Sie noch leisten können und wo Sie zusätzliche Unterstützung brauchen.
  • Informieren Sie sich: Der Wechsel eines Stoma-Säckchens beispielsweise oder das Verabreichen von subcutanen Injektionen sind nichts, was man einfach so beherrscht und auch nicht beherrschen muss. Je nach dem, welche Aufgaben Sie konkret übernehmen, lohnt es sich deshalb, sich von Fachpersonen beraten zu lassen.
  • Nutzen Sie Hilfsmittel: Ein Treppenlift, ein Dusch-Stuhl oder eine Aufsteh-Hilfe können Sie enorm entlasten. Sprechen Sie mit einer Fachperson oder besuchen Sie ein Fachgeschäft.
  • Fördern Sie die Selbständigkeit der Person, die Sie betreuen: Auch wenn es länger dauert, lassen die von Ihnen betreute Person so viel wie möglich selber machen. Das entlastet Sie und es stärkt das Selbstwertgefühl der gepflegten Person.

 

Wie steht es um Ihre Belastung?

Die zusätzliche Verantwortung, die Sie tragen, und die ständige Erreichbarkeit, sind anstrengend. Denken Sie deshalb daran, dass auch Sie Pausen und Erholung brauchen. Verlieren Sie Ihre eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen.

  • Befassen Sie sich mit Ihrer neuen Rolle: Gerade bei der Betreuung von Eltern ist der Rollentausch Kind-Eltern nicht unproblematisch. Sprechen Sie miteinander darüber und klären Sie, was Sie allenfalls unangenehm finden und vielleicht lieber nicht selber machen möchten.
  • Tauschen Sie sich aus: Viele Menschen sind in einer ähnlichen Situation wie Sie. Der Austausch kann helfen, die Last zu mindern.
  • Gönnen Sie sich Freizeit und Auszeiten: Auch Ihre Ressourcen sind nicht unerschöpflich. Planen Sie bewusste Zeiten, in denen Sie nicht verantwortlich und nicht erreichbar sind. Nutzen Sie die Möglichkeit von Tages- und Nachtstätten oder Entlastungsbetten.
  • Lassen Sie sich helfen: Das Ausmass der Belastung kann sich verändern, man nimmt die Belastung aber auch nicht immer gleich wahr. Nehmen Sie frühzeitig Hilfe in Anspruch, bevor Sie selber physische oder psychische Leiden wie diffuse Schmerzen oder Schlafstörungen haben.
  • Klären Sie die finanziellen Folgen: Welche Leistungen bezahlt die Krankenkassen, besteht Anspruch auf Hilflosenentschädigung, haben Sie Anspruch auf Betreuungsgutschriften usw. Die Betreuung und Pflege Ihrer bzw. Ihres Angehörigen soll neben der Belastung nicht auch noch finanzielle Nachteile mit sich bringen.

Gesundheitsförderung Schweiz hat eine Broschüre erstellt für betreuende Angehörige, aber auch zu vielen anderen Themen, die Ihnen in Ihrem Betreuungsalltag vielleicht dienlich sein können. Bei Bedarf können Sie auch mit unseren Fachpersonen einen Termin für ein Gespräch vereinbaren.

Broschüre der Gesundheitsförderung Schweiz

Zahlreiche Unterstützungsangebote für zu Hause finden Sie unter Hilfen zu Hause.

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